Austellungen 2025

Einzelausstellung 23. Februar bis 27. April 2025 Vom Dunkel ins Helle – Übermalungen,
Bergkirche Worms-Hochheim, Berggasse 6, 67549 Worms, Wormser Zeitung 25. Februar 2025 (PDF)

Teilnahme an der Gedok-Jahresausstellung 2024–2025 Fleischlose Wesen,
Akademie für Politische Bildung Tutzing – Schatten im Kleinformat (PDF)

Teilnahme an der Gedok-Jahresausstellung 2025-2026 PerspektivenWechsel, Akademie für Politische Bildung Tutzing, Eröffnung 22. Mai 2025, 19 Uhr

Teilnahme an der Ausstellung des Verdi-Kulturforums Brechts „Karthago“ ist noch immer Thema!, Kunstpavillon, München, Sophienstraße 7a, Vernissage: 23. Oktober 2025, 17:00 Uhr, Finnissage 9. November 2025, 16 Uhr

Veranstaltungen

8. Oktober 2025, 19 Uhr Vom Vorurteil zur Gewalt – Ursachen und Zusammenhänge
Prof. Dr. Wolfgang Benz im Gespräch mit Dr. Andreas Heusler (PDF)
Veranstalter: Wilhelmsgymnasium & St. Anna-Gymnasium
Ort: Wilhelmsgymnasium, Thierschstraße 46, Aula
Anmeldung:

2. bis 8. Oktober 2025 Filmreihe: Hiroshima / Nagasaki
Am 6. August 1945 warfen die Amerikaner eine Atombombe über Hiroshima ab, am 9. August 1945 eine über Nagasaki. Das Werktstattkino München zeigt Originalbilder, Erinnerung, Aufarbeitung in Filmen von 1946 bis 2015

13. November 2025, 19 Uhr Portrait einer Ehe: Lion und Marta Feuchtwanger
Lesung mit Tanja Kinkel und Franziska Bronnen
Er wandelte sich vom schwarzen Schaf der Familie Feuchtwanger zu einem der erfolgreichsten Autoren seiner Zeit. Sie rettete ihm zweimal das Leben und wurde eine zentrale Figur des Exils. Durch vier Jahr-zehnte Ehe von Lion und Marta Feuchtwanger, von München bis Los Angeles, führt Bestsellerautorin Tanja Kinkel, während die renommierte Schauspielerin Franziska Bronnen den Feuchtwangers ihre Stimme leiht.
Veranstalter: Das andere Bayern – Verein für demokratische Kultur im Freistaat e.V.
Ort: Münchner Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b

17. Dezember 2025, 19.30 Uhr Romain Rolland und Stefan Zweig – Texte und Leben für den Frieden
Dieser Abend ist eine Reise zu und mit zwei großen Europäern, Weltbürgern und Pazifisten: Romain Rolland und Stefan Zweig. Romain Rollands Leben stellt Marina Ortrud Hertrampf vor, Gunna Wendt liest aus seinem Antikriegsroman Clérambault und Hans Peter Buohler aus Rollands Kriegstagebüchern. Jürgen Jung und Anatol Regnier leihen ihre Stimmen Auszügen aus dem umfangreichen Briefwechsel von Stefan Zweig und Romain Rolland. Passend zum Thema präsentiert Ludowika Huber eine Hommage an den Maler Louis Soutter. Durch den Abend – eine Kooperation mit der Association Romain Rolland Deutschland e.V. – führt Franz Klug.
Weitere Informationen
Anmeldung an: , Eintritt 15 €
Ort: Münchner Künstlerhaus, Lehnbachplatz 8

Erinnern für die Gegenwart

In den 1950er Jahren waren in meiner Geburtsstadt Worms zum Teil noch Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges sichtbar. Ich erinnere mich an Kriegsversehrte im Viertel, bei uns zu Hause. Viele Menschen waren wenn nicht körperlich so doch psychisch kriegsbeschädigt. Dass ich mich bis heute gegen Gewalt und Krieg, gegen das Vergessen engagiere, ist auch verknüpft mit dem Erleben in jungen Jahren (mehr > Kein Name soll verloren gehen).

Nichts gehört der Vergangenheit an, alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden. Fritz Bauer (1903-1968)

Initiative Feuchtwanger – Lion-Feuchtwanger-Platz – Plakataktion – Jahresprogramm

Neben anderen Vorhaben setze ich mich für das Erinnern an den Schriftsteller und Weltbürger Lion Feuchtwanger (7. Juli 1884 – 21. Dezember 1958) ein. Ich halte sein Werk für ungebrochen aktuell. Angeregt durch das Portrait Feuchtwangers in der Ausstellung Auch … hätte einen Davidstern getragen (PDF) von Winfried Saur, entdeckte ich in der Biografie Lion Feuchtwanger, Münchner – Emigrant – Weltbürger von Andreas Heusler, dass der Schriftsteller in meiner Nachbarschaft geboren wurde. Im Haus gegenüber wohnte er mit seiner Frau Marta von 1915 bis 1917. Die Idee, mit der Benennung des angrenzenden kleinen Platzes den Schriftsteller zu würdigen, fand Zuspruch. Unterstützt von der International Feuchtwanger Society und Einzelpersonen setzte sich unsere Initiative Feuchtwanger bei den zuständigen städtischen Gremien erfolgreich für die Platzbenennung ein.

Am 7. Juli 2024, dem 140. Geburtstag des Schriftstellers, wurde der Platz Ecke Thiersch-/Liebherrstraße feierlich nach Lion Feuchtwanger benannt. Den ganzen Juli über „sprachen“ Plakate auf Litfaßsäulen, in U-Bahnen und in einigen Kultureinrichtungen mit Zitaten aus Lion Feuchtwangers Werken zu Münchnern und Münchnerinnen (PDF Plakate). Gestaltet wurden sie vom Typograf Rudolf Paulus Gorbach, der unsere Initiative unterstützte (mehr).

Dem erfolgreichen dreiteiligen Auftakt des Jubiläumsprogramms 140 Jahre Lion Feuchtwanger am Wilhelmsgymnasium, das Lion und seine Brüder einst besuchten, folgten weitere Veranstaltungen, Lesungen, eine Lesenacht, Gespräche, Ausstellungen, Filme und anderes mehr von mehreren Münchner Kultureinrichtungen, Schulen und Bibliotheken. Gesamtprogramm bis April 2025 (PDF).

Foto: Kulturreferat/Gerblinger

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Ludowika Huber, Aktuell, Kulturreferat Gerblinger 070724
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Flyertitel mit Lion Feuchtwanger lesend in einer Bibliothek. Oben steht der Text: Ich gleicbt an gut beschriebenes Papier mehr als an Maschinengewehre.

Gedrucktes

Staunen in der Bergkirche (PDF) heißt mein Beitrag für das Wormser Heimatjahrbuch 2024 (S. 104–109). Darin geht es um Geschichte und Geschichten, um Wandel und Werden, um Fragen: Wie ist geworden, was ist? Wie verändert sich ein Ort, wenn wir seine Geschichten kennen?

Rheinhafen Worms – Immerwährender Kalender von Ludowika Huber und Rudolf Paulus Gorbach mit Texten von Astrid Baldauf (PDF), erschienen im Worms Verlag.